Auslastung 64 Prozent. Die Datenanbieter widersprechen sich für Zürich erheblich: AirROI nennt 43,4 Prozent, AirDNA 59, GuestReady 73, Airbtics 74. Der Unterschied kommt aus der Definition — bezogen auf verfügbare Tage oder auf alle Kalendertage. Wir rechnen mit dem oberen Drittelwert dieser Spanne, also 63,8 Prozent für die zentrale Stadtlage, und stufen die übrigen Lagen im Verhältnis dazu ab. Der Mittelwert wäre 58,7 Prozent gewesen; er beschreibt aber den Durchschnitt aller Inserate, in den auch Wohnungen eingehen, die nur wenige Monate im Jahr verfügbar sind oder keine Bewertungen haben.
Vergleichsmiete. Neubezugsmiete der Stadt Zürich, privater Sektor, Erhebung April 2024: 2 Zimmer CHF 1732, 3 Zimmer CHF 2090, 4 Zimmer CHF 2560 netto. Wir nehmen bewusst die Neubezugsmiete und nicht den Gesamtmedian — was Sie heute erzielen könnten, nicht was ein zwanzig Jahre alter Vertrag hergibt. Die Spanne dazwischen ist gross: beim 3-Zimmer 2090 gegenüber 1343 Franken.
Anlaufkurve. Gerechnet mit 82 Prozent der Marktauslastung im Durchschnitt des ersten Jahres. Belegt ist die Richtung, nicht die Monatskurve: AirDNA hat ausgewertet, dass Inserate mit gutem Startzeitpunkt bis zu sechs Monate über dem Marktdurchschnitt liegen. Eine Studie, die «ab Monat X sind die Einnahmen stabil» sagt, gibt es nicht — die Kurve unten ist unsere begründete Annahme.
Abzüge. 15,5 Prozent Plattformgebühr bei Airbnb, etwa 20 bei Booking.com; danach unsere Provision. Bei der Dauermiete 5 Prozent für eine externe Liegenschaftsverwaltung. Die Reinigung bei Kurzzeitvermietung tragen die Gäste über die Reinigungsgebühr.
Die Spanne von minus 20 bis plus 15 Prozent ist absichtlich breit. Ohne die Wohnung gesehen zu haben, ist eine engere Angabe nicht seriös.
Quellen: AirDNA, AirROI, Statistik Stadt Zürich. Stand: 30. Juli 2026.