Die Zahlen für 2025
Die schweizerische Hotellerie verzeichnete 2025 mit 43,9 Millionen Logiernächten einen Rekord und übertraf damit das Vorjahr. Die Region Zürich trug mit einem Zuwachs von 253 000 Logiernächten bei, ein Plus von 3,5 Prozent.
Der durchschnittliche Zimmerpreis in der Schweiz stieg auf 268 Franken, ein Plus von 2,7 Prozent. In Zürich lag der Preisanstieg über 5 Prozent — deutlich über dem Landesmittel. Die gesamtschweizerische Zimmerauslastung erreichte 51,1 Prozent.
Diese Zahlen betreffen die Hotellerie, nicht die Kurzzeitvermietung. Als Anhaltspunkt für die Nachfrageentwicklung an einem Standort sind sie dennoch brauchbar: Beide Angebote bedienen dieselben Reiseanlässe.
Warum die Verteilung wichtiger ist als der Durchschnitt
Zürich unterscheidet sich von Feriendestinationen in einem Punkt, der für die Planung entscheidend ist: Die Nachfrage bricht zwischen den Saisons nicht ein. Sie stützt sich auf Geschäftsreisen, Kongresse und Städtetourismus — drei Quellen mit unterschiedlichen Mustern.
Werktags dominieren Geschäftsreisende, an Wochenenden und im Sommer Touristen. Wer beide Gruppen ansprechen kann, erreicht eine gleichmässigere Belegung als ein Objekt, das nur auf eine ausgelegt ist. Das betrifft die Ausstattung: ein Arbeitsplatz mit Bildschirm spricht andere Gäste an als ein Kinderbett.
Städte haben laut den Erhebungen 2025 überdurchschnittlich zugelegt, während Tessin und Ostschweiz leicht zurückgingen. Die Verschiebung zugunsten der Städte ist kein Zürcher Sonderfall, sondern ein Muster.
Was diese Zahlen nicht sagen
Ein landesweiter Durchschnittspreis von 268 Franken sagt über eine einzelne Wohnung nichts aus. Er mischt Fünfsternehotels in Genf mit Landgasthöfen im Jura.
Wir nennen deshalb keine Ertragsprognosen aufgrund solcher Zahlen. Was ein Objekt einbringt, hängt an Lage, Grösse, Ausstattung, Saison und der Qualität der Bewirtschaftung — und ist nur mit Blick auf das konkrete Objekt einzuschätzen.
Wer eine Grössenordnung sucht, findet im Rechner auf dieser Seite eine erste Näherung. Verlässlicher wird es im Gespräch, mit Blick auf die tatsächliche Wohnung.
Quellen
Stand der Recherche: 16. Juli 2026. Amtliche Regelungen ändern sich — prüfen Sie den aktuellen Stand bei der zuständigen Stelle.
